Verhaltenstherapie nach erworbener Hirnschädigung

Eine erworbene Hirnschädigung, beispielsweise nach einem Schlaganfall oder einem Schädelhirntrauma, führt häufig zu langfristigen körperlichen, kognitiven, sprachlichen oder visuellen Einschränkungen. Hierdurch ist es den Betroffenen oft nicht mehr möglich, ihren Anforderungen im privaten und beruflichen Alltag in gewohntem Maße nachzukommen, was zu starker Verunsicherung, erhöhter Ängstlichkeit und depressiver Grundstimmung führen kann. > Mehr lesen
Einige Betroffene sind aufgrund der Hirnschädigung auch in ihrer Persönlichkeit und ihren Verhaltensweisen verändert. Insbesondere Antriebs- und Interesselosigkeit, Reizbarkeit, verringertes Einfühlungsvermögen sowie Veränderungen des Kommunikationsverhaltens oder des emotionalen Ausdrucks sind häufige Symptome, die zu Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich führen können.

Die Verhaltenstherapie hat zum Ziel, die Betroffenen und ihre Angehörigen bei der Bewältigung dieser veränderten Lebenssituation zu unterstützen. Hierzu werden die verhaltenstherapeutischen Maßnahmen bei Bedarf mit mitbehandelnden Ärzten, Therapeuten und Nachsorgeeinrichtungen abgestimmt und nahestehende Angehörige in den Therapieprozess mit einbezogen. Denn das oberste Ziel, dass wir uns gemeinsam setzen, ist die soziale Integration des Betroffenen sowie die Rückführung in ein möglichst selbstständiges Leben. > Weniger lesen

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