Emetophobie: Die Angst vorm Erbrechen – Krankheitsbild und Heilungschancen

Bei der Erbrechensangst (Emetophobie) – einer relativ unbekannten Erkrankung – erlebt der Patient eine intensive Angst vor Übelkeit und Erbrechen. Diese Ängste werden oft von körperlichen Beschwerden wie Herzrasen, Schwindel, Schwitzen, Magenbeschwerden und Übelkeit begleitet. Die Erkrankung führt zu deutlichen Beeinträchtigungen in der Familie, der Freizeit oder dem Berufsleben.

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Weiterführende Informationen:

Betroffene vermeiden oft die Angst auslösenden Orte und Situationen, wie z.B. gemeinsames Mittagessen mit Kollegen, Restaurantbesuche oder Familienfeiern oder ertragen dies unter hoher Anspannung. Bei z.B. einer grassierenden Magen-Darm-Grippe meiden diese Patienten aus Angst vor Ansteckung auch den Kontakt zu Erkrankten oder Besuche in Arztpraxen.
Oft ist auch für die Erkrankten ein normales Essverhalten nicht möglich, da sie aufgrund ihrer Angst nur sehr wenig oder unregelmäßig essen können oder bestimmte Nahrungsmittel meiden müssen.
Die Erbrechensangst beginnt oft als traumatisierende Erfahrung in Kinder- oder Jugendzeiten Z.B. die Erfahrung, dass man selbst oder andere erbrochen haben und deshalb ausgelacht oder bestraft wurden oder andere sich dann sehr ekelten. Auch eine schwere Magen-Darm-Grippe im Kindesalter mit quälenden Begleiterscheinungen kann Erbrechensangst auslösen.

Die Erbrechensangst lässt sich sehr gut mit der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln. Der Patient lernt über spezielle therapeutische Techniken seine Ängste abzubauen. Bereits innerhalb von 6-12 Monaten der Therapie kann zu einer deutlichen Verringerung der Angst bzw. deren völligem Abbau führen.
Die positive Folge: Der Patient isst wieder gemiedene Nahrungsmittel. Bisher angstauslösende Situationen müssen nicht mehr gemieden werden – ein Zugewinn persönlicher und sozialer Freiheit!